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Freundesbrief 2-2025



Liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinde in Roquetas,

ich grüße Euch herzlich aus dem nass-kalten Deutschland und denke etwas neidisch an die Menschen, die sich aktuell in Roquetas befinden und dort ein ganz anderes Klima in einem ganz anderen Umfeld genießen können. Nach der etwas ruhigeren Sommerzeit, sind mittlerweile wieder deutlich mehr Menschen vor Ort und das Gemeindeleben hat bereits wieder “volle Fahrt” aufgenommen.

Wir hatten seit einiger Zeit den Wunsch, dass den Gastpastoren und der Gemeinde ein eigenes Auto zur Verfügung steht. Jörg Hartung, der sich intensiv um dieses Thema gekümmert hat, berichtet uns von guten Nachrichten und Gottes Wegführung bei diesem Thema.

Unser Kassierer Stefan Beyer hat in diesem Jahr die Möglichkeit, länger vor Ort zu sein und nimmt uns mit hinein in sein Erleben.

Gerne verweise ich auch auf unsere Internetseite, auf der Ihr immer aktuelle Nachrichten und Infos findet. Unter anderem im Bereich “Aktuelles” einen Bericht der beiden FSJlerinnen Lucie und Lianelle, die ein Jahr lang auch unsere Gemeinde tatkräftig unterstützt haben.

Liebe Grüße und Euch allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

 

Gottfried Schwehn  - 1.Vorsitzender

 

Wer unsere Gemeinde in Roquetas unterstützen möchte, findet alle notwendigen Informationen auf unserer Internetseite im Bereich “Unterstützung”.

 

 

Ein Auto für die Gemeinde!

 

Vor einem Jahr fragte ich in einer Vorstandssitzung, ob es möglich sei, ein Auto für die Gemeindearbeit anzuschaffen. Damals hatten wir nacheinander mehrere sehr kranke Gemeindebesucher, um die wir uns kümmerten. Sie lagen im Krankenhaus bzw. in einer Pflegeeinrichtung. Ohne Auto waren diese Orte kaum oder nur sehr schwer erreichbar. Als diensthabender Pastor war ich also darauf angewiesen, dass mich jemand aus der Gemeinde dorthin fuhr, oder ich mir ein Auto leihen musste. Gleiches gilt für inzwischen recht teuer gewordene Transferfahrten vom Flughafen nach Roquetas. Daher rührte der Gedanke und der Wunsch doch ein Dienstfahrzeug für die Gemeinde anzuschaffen, um diese Besuchsdienste und Transferfahrten für die diensthabenden Pastoren machen zu können. Und wir Pastoren freuen uns natürlich auch, dass wir dieses Fahrzeug auch für private Fahrten nutzen dürfen, um so Andalusiens Schönheiten erkunden zu können.

 

Allerdings wollte der Vorstand dafür nicht den „Notgroschen“ der Gemeinde antasten, und so beschlossen wir, um Spenden zu bitten. Mit Erfolg! Neben Geldspenden wurde uns aus Deutschland ein Opel Meriva geschenkt, der zwar alt, aber bestens in Ordnung ist, und noch keine 100.000 km gelaufen hat. Dieses Auto haben meine Frau und ich nach Spanien gebracht, und Antonio hat es dann umgemeldet. Innerhalb von nur 3 Wochen waren alle Formalitäten erledigt, eine geringe Steuer bezahlt und dann bekamen wir die spanischen Kennzeichen. Nun können wir Dienstfahrten machen, und das Fahrzeug auch privat nutzen. Es wird ein Fahrtenbuch geführt. Dienstfahrten übernimmt die Gemeinde, private Fahrten müssen mit 25 Cent pro Kilometer abgerechnet werden.

 

Wir Pastoren sagen DANKE für diese ganz praktische Unterstützung in unseren Diensten. Danke liebe Spender, dass Ihr uns das ermöglicht habt.

 

Jörg Hartung

 

 

Seit November verbringe ich jeweils rund zwei Wochen pro Monat in Roquetas de Mar, wo ich als Mitglied des Vorstands die Gemeinde vor Ort unterstütze und das Gemeindeleben sowohl im deutschen als auch im spanischen Zweig begleite. Es ist für mich das erste Mal, über einen längeren Zeitraum im Winter mitzudienen und die Arbeit so nah zu erleben.

 

In diesen Wochen durfte ich an vielen regelmäßigen Veranstaltungen teilnehmen: am deutschen Gottesdienst sonntags um 10.30 Uhr und am spanischen Gottesdienst im Anschluss, dem Handarbeits- und Spielenachmittag am Montag, an der deutschen und der spanischen Bibelstunde dienstags, dem Tapasessen am Mittwoch, dem offenen Gesprächskreis am Donnerstag sowie dem Spanischunterricht, der in den Gemeinderäumen stattfindet. Außerdem konnte ich an einer von der Gemeinde organisierten Busreise nach Turre und Garrucha teilnehmen, die zugleich eine schöne evangelistische Gelegenheit bot.

 

Besonders ermutigend ist die hohe Beteiligung an den Gottesdiensten. Darunter sind viele Deutsche, die in ihrer Heimat keinen Gottesdienst besuchen oder nur selten. Das zeigt, welch großes evangelistisches Potenzial in dieser Arbeit liegt. Die Bibelstunden und der Gesprächskreis sind geprägt von intensiven Fragen und aufrichtiger Suche. Menschen wollen im Glauben wachsen, und es ist ein Vorrecht zu sehen, wie Gottes Wort wirkt (Jes 55,11).

 

Ein besonderes Highlight war die Busreise: Antonio hat im Bus auf eine sehr einladende und klare Weise das Evangelium erklärt und von der Liebe Gottes gesprochen. Viele hörten aufmerksam zu – ein weiterer Hinweis darauf, wie offen Menschen hier für die frohe Botschaft sind. Der spanische Gemeindezweig ist noch klein, aber er entwickelt sich. Mit Gottes Hilfe wird er weiter wachsen, und die ersten Schritte sind voller Ermutigung.

 

Für mich persönlich war diese Zeit ein Grund großer Dankbarkeit. Ich bin dankbar, dass Gott hier ein Licht unter der deutschsprachigen Bevölkerung in Roquetas aufgerichtet hat. Dankbar für den neuen spanischen Zweig. Dankbar für die treuen Verkündiger des Evangeliums, die wir haben – darunter Jörg Hartung im deutschen und Antonio González im spanischen Zweig. Und dankbar für die vielen Gemeindeglieder, die mit Freude und Hingabe dienen und ihre Gaben einbringen (1Kor 12,4–7).

 

Ich sehe in Roquetas ein Arbeitsfeld, in dem Gott Türen öffnet. Menschen sind hier in einer besonderen Lebenssituation – und gerade dadurch offener, sich mit Fragen des Glaubens zu beschäftigen. Es ist ein großes Vorrecht, diese Arbeit begleiten zu dürfen und zu erleben, wie Christus seine Gemeinde baut (Mt 16,18).

 

Liebe Grüße Stefan Beyer

Freundesbrief 1-2025

Liebe Freundinnen und Freunde der Deutschen Evangeliumsgemeinde Roquetas de Mar,

 

am 28. April um 12.33 Uhr fiel in ganz Spanien der Strom aus. Auch das Internet und der Mobilfunk funktionierten in vielen Teilen des Landes nicht mehr. In einer WhatsApp-Gruppe von Menschen mit Bezug zu Roquetas las ich diesen Satz: „Irgendwie von der Welt abgeschnitten. Aber die Bibel konnten wir noch lesen!“. Vieles was wir für selbstverständlich und normal halten, kann auf einmal wie abgeschaltet sein. Auf einmal ist unser Alltag nicht mehr alltäglich, sondern wir sind durch äußere Umstände gezwungen, mit einer neuen Situation umzugehen. Was allerdings bleibt, ist die Zusage Gottes, dass er bei uns ist, dass wir zu ihm beten können und dass wir über Bibellesen, Lieder oder Gespräche weiterhin mit Gott in Kontakt sein können. Dies ist mir zu einem Bild geworden, um mir Gottes Zusage und Liebe zu uns noch einmal neu deutlich zu machen. Und genau darum geht es auch in unserer Gemeinde in Roquetas. Wir wollen dort einen Ort gestalten, an dem Gott zu Menschen reden kann. Für manche geschieht dies schon viele Jahre, für einige erst seit kurzer Zeit und für andere ganz neu. Es macht Freude und gibt Hoffnung davon zu hören, wie Gott Menschen in Roquetas begegnet, wie Menschen durch unsere Gemeinde von Gottes Liebe erfahren und beginnen ihr Leben nach Gott auszurichten.

 

Am 10. März hatten wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen Evangeliumsgemeinde in unseren Gemeinderäumen. Dieser Termin ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeindearbeit, da wir dort über Gemeindethemen, Finanz- und Personalfragen reden können. Unsere Arbeit beruht zu 100% auf Spenden unserer Mitglieder, Freunde und Besucher. Um einen Einblick in die finanzielle Situation der Gemeinde zu geben, hier ein kurzer Bericht unseres Kassierers Stefan Beyer:

 

Im Jahr 2024 lagen die Einnahmen unserer Gemeinde bei insgesamt 23.191,42 €, während die Ausgaben sich auf 27.129,49 € beliefen. Das Jahr wurde somit mit einem Defizit von 3.938,07 € abgeschlossen. Für das laufende Jahr 2025 rechnen wir mit Einnahmen in Höhe von etwa 21.000 € und geplanten Ausgaben von rund 24.300 €, was ebenfalls zu einem Fehlbetrag führen würde. Die wichtigsten Einnahmequellen waren Kollekten, Spenden und Beiträge. Auf der Ausgabenseite schlagen insbesondere Investitionen in die Gemeinderäume, Kosten für Saal und Wohnung sowie Reisekosten und allgemeine laufende Ausgaben zu Buche. Wir sind dankbar für die vielfältige Unterstützung, die unsere Gemeindearbeit in Roquetas de Mar bislang getragen hat. Bei Fragen zur Finanzlage oder zu einzelnen Positionen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

 

 

Kennt Ihr schon unsere neu gestaltete Internetseite?

Schaut doch einmal auf der Seite vorbei, dort gibt es aktuelle Informationen, Berichte, die Vorstellung unserer Gastpastoren u.v.m. Für Anregungen und Wünsche zur Gestaltung der Internetseite sind wir dankbar. Gerne könnt Ihr die Internetseite auch in Eurem Umfeld weiterempfehlen, wir freuen uns über Menschen, denen die Gemeinde in Roquetas am Herzen liegt.

 

In unserer letzten Vorstandssitzung haben wir beschlossen, den bisherigen Förderkreis aufzulösen und durch eine offenere Struktur zu ersetzen. Wir haben gemerkt, dass die Spenden aus dem Förderkreis immer weniger werden und kein nennenswerter Faktor mehr in unserem Gemeindebudget sind. Deshalb möchten wir den Förderkreis durch einen Freundeskreis ersetzen. Der Freundeskreis ist offen für jeden, der sich für die Arbeit in Roquetas interessiert. Wir wollen durch Mails und Beiträge auf der Internetseite mehrmals im Jahr aktuelle Information weitergeben. Die Mitglieder des Förderkreises werden automatisch mit Ihren Mailadressen in den Freundeskreis übernommen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich durch Anmeldung über das Kontaktformular auf unserer Internetseite oder per Mail und Telefon als Mitglied des Freundeskreises „einzuschreiben“. Auch diesbezüglich freuen wir uns über Rückmeldungen und Weiterempfehlungen in Eurem Umfeld.

 

Damit endet der erste Freundesbrief und ich darf Euch Gottes Gegenwart und seiner Liebe anbefehlen.

Mit lieben Grüßen – auch im Namen meiner Vorstandskollegin und -kollegen

Gottfried Schwehn (1. Vorsitzender)


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Rundbrief Linaelle und Lucie
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Helfernetzwerk

Hier eine Information zu einem Angebot, das nicht direkt von unserer Gemeinde kommt, aber durch Heike und Nadia aus unserer Gemeine initiiert wird.

 

Wir verfügen über ein Helfernetzwerk, welches Sie auf Ihren Wunsch hin in Ihren alltäglichen Belangen unterstützen und Sie zu verschiedenen Terminen begleiten kann. Wir helfen und übersetzen beim

Einkauf, Arztbesuch, Krankenhaus, Bank, Ämter, Einrichtung von TV und Handy oder bei handwerklichen Tätigkeiten. 

Wenden Sie sich bei Bedarf vertrauensvoll an:

Nadia  +34 652 277 366     (spanisch + deutsch)

Heike   +49 1627 712 107  (deutsch)

Wir stellen den Kontakt zu den entsprechenden Helfern her.

 

 

Red de Asistencia

He aquí información sobre una oferta que no procede directamente de nuestra iglesia, sino que ha sido iniciada por Heike y Nadia, de nuestra iglesia.

 

Disponemos de una red de asistencia para sus necesidades de todo tipo. Podemos prestar ayuda en caso de traducción, de interpretación, de acompañamiento e información que necesite para visitas al hospital,  a médicos, a las autoridades, a bancos, a las compras y a los servicios técnicos. 

¡No pierda la ocasión de ser ayudado!

Personas de contacto:

Nadia  +34 652 277 366     (español+ alemán)

Heike   +49 1627 712 107  (alemán)

Le contactamos con una persona de confianza.

 

Stand: Jan 2025